LAGE

Die Insel Vir kann ihrem natürlichen Standort auf dem es gelegen ist danken. Die Nähe natürlicher und kultureller Sehenswürdigkeiten, welche sie umgeben, machen Ihren Teil der Attraktivität aus. Acht Kilometer südöstlich befindet sich die erste kroatische Königsstadt Nin, zwanzig Kilometer weiter platzierte sich die Jahrhunderte Hauptstadt Dalmatiens und heute das Zentrum der Region die Stadt Zadar. Die Schönheit dieser kulturellen Sehenswürdigkeiten füllen die vier unübertroffenen und einzigartigen Nationalparks in der Nähe aus: Plitvicka jezera, planinski park Paklenica, skapovi Krke und die Inselgruppe Kornati als Teil eines wahren Reichtums das uns umkreist.


Stadt Nin

Das Zentrum der antiken Stadt ist ein Inselchen, Durchmesser 500 Meter, verbunden mit dem Festland mit zwei Brücken, entstanden auf sandigem Riff der Mündung des Flusses Miljasic Jaruge ins Meer.

Die erste Siedlung in Nin, auf dem Gebiet des Inselchens gründete der Illyrische Stamm Liburner im 9 Jh.v.Chr., sie nannten sie Aenona. Der liburnische Einfluss ersetzt den römischen. Ende des 6. Jh. kommen in diese Region die Kroaten . Erst als die karolingischen Missionare kamen um neue Völker in der Region von Nin zu taufen, fing man an die Geschichte niederzuschreiben, auf Steintafeln. Um das 800ste wurde die Viseslavova krstionica gemeißelt, welche der Beweis des Bestehens der kroatischen Kneze und späteren Königtums ist. Auch sind 11 kroatische Kneze oder Könige in Nin gekrönt worden. Teile des Reichtums sieht man heute noch: Kathedralkirche, Kirche sv. Kriza, Überbleibsel der Stadtmauer, Mosaike und Grabfunde. Südlich der Stadt Nin, am leichten Hang befindet sich die Kirche Sv. Nikola. Vor der Kirche befindet sich ein breites Feld, auf dem sich der Legende nach das ganze Volk der Gegend versammelte um den neuernannten König zu begrüßen. Nachdem jener in der Kirche gekrönt worden wäre, würde er mit Begleitung mit hoch erhobenem Zepter zu Sv. Nikola auf das Feld reiten und dort mit dem Schwert in alle vier Himmelsrichtungen die Luft durchschneidend sich dem Volk zeigen und schwören gerecht und ehrlich zu regieren. Man sagt das Legenden in leicht zu merkende Erzählungen übergehend historische Tatsachen sind, rasten wir an der Kirche, steigen auf den Hügel und fast würden wir uns auch ausmalen wir wir sie Luft mit dem Schwert in alle vier Himmelrichtungen durchschneiden. Die Stadt, das Museum in das man über eine mittelalterliche Brücke kommt, welche uns schon am Eingang das Gefühl gibt von der Realität in die Welt der Legenden und Erinnerungen überzugehen. Das Museum Niner Altertümer und die Schatzkammer Sakraler Kunst Gold und Silber Nins, sind nur Teil des Reichtums welchen sie erleben können.


Stadt Zadar

Die Stadt mit dem weltberühmten Denkmalerbe welches heute bei jedem Schritt sichtbar wird. Das Römische Forum aus dem 1 Jh., bekannteste mittelalterliche Basilika Kirche Sv. Donat aus dem 9. Jh., Schutzzeichen der Stadt, restaurierte romanische Kirchen Sv. Krsevana und Glockenturm Sv. Marija aus dem 12 Jh., Kathedrale Sv. Anastazija aus dem 13. Jh., Volksplatz mit Stadtloge und Wache aus dem 16. Jh. und Stadtmauern mit repräsentativen Hafen und Stadttoren aus dem 16. Jh. Platz der 5 Brunnen und vielzählige Paläste, Villen und andere Denkmäler sind nur ein Teil des reichen historisch-kulturellen Erbes.


National park Plitvice

Das Komplex Plitvička jezera wurde am 8.April 1949 zum Nationalpark ernannt. Es ist der größte, älteste und meistbesuchte kroatische Nationalpark. Er präsentiert ein bewaldetes alpines Gebiet in dem sich 16 kleinere und größere Seen kristallklaren blaugrünen Wassers befinden. Die Seen bekommen das Wasser aus zahlreichen Flüssen und Bächen und sind mit Kaskaden und Wasserfällen verbunden. Travertinbarrieren, entstanden in einer Zeitspanne von zehntausend Jahren, sind eine von den grundlegendsten Merkmalen des Parks.

Das Travertin Sedimentgestein geformt vom Pleistozän, in den Vertiefungen und Depressionen umliegender Berge. Die oberen Seen im Süden bestehen überwiegend aus Dolomiten, und die unteren Seen im Norden aus Kalksteinfels. Besonderer geografischer Standort und spezifische klimatische Merkmale ließen Naturphänomene entstehen und eine reiche biologische Vielfältigkeit. Geräumige Waldgebiete, Seen und Wasserfälle außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, Reichtum an Flora und Fauna, Bergluft, Kontraste herbstlicher Farben, Waldwege und hölzerne kleine Brücken und noch vieles mehr sind Teil eines einzigartigen Gebietes welchen UNESCO 1979 ,unter den ersten der Welt, zum Weltnaturerbe ernannte.


National park Paklenica

Paklenica ist das schönste Gebiet des Bergmassivs Velebit welches UNESCO in Weltbiosphärenreservate der eingliederte und zum Nationalpark wurde jenes im J. 1949 ernannt. Umfasst eine Gebiet tosender Wildwasser der Velika und Mala Paklenica, beziehungsweise ihre wiedererkennbaren Schluchten die vertikal in die südlichen Hänge des Velebits schneiden, und das weite umliegende Gebiet. Auf einem relativ kleinen Gebiet begegnet sich der ausnahmslose Reichtum geomorphologischer Phänomene und Formen, eine vielfältige pflanzliche und tierische Welt, attraktive Landschaften und unberührte Natur. NP Paklenica ist das bekannteste Alpine-Zentrum bekannt auch außerhalb den Grenzen Kroatiens. Auf dem Gebiet des Parks bestehen 90 speläogische Objekte und zwar 53 Gruben und 37 Höhlen.

Die größte und bekannteste Höhle ist Manita pec über der Schlucht Velika Paklenica und Jama Vodarica zwischen der Schlucht von Velika und Mala Paklenica. Die tiefste Grube ist Ponor auf Bunjevac 534 m tief, eine der tiefsten Gruben in Kroatien. Die höchsten Spitzen sind Vaganski vrh (1757 m) und Sveto brdo (1753 m). Unberührte Natur, Schönheit der Gebirgslandschaft, Reichtum von Flora und Fauna, Gebirgsluft, Spaziergänge auf Waldwegen, Klettern, Besichtigen der Höhlen inspirieren die Besucher des Nationalparks Paklenica, welcher in seinem herrlichen Herbstkleid, jeden Herbst in den buntesten Farben aufleuchtet.


National park Krka

Der Fluss Krka mit seinen sieben Travertin Wasserfällen ist ein natürliches krker Phänomen. Sedra ist ein Travertinfels welcher um die kalten Quellen herum entstand, Minerale "Tuffstein" an die Oberfläche ausscheidend und ablagernd, aus Algen und Moos aus den satten Tiefen des Wassers. Es ist ein wiederkehrendes Phänomen an den oberflächlichen Verläufen des dinarischen Karstes, welches eine erhebliche Ablagerung schafft die Wasserfälle entstehen lässt, welche sich an dem Fluss Krka befinden; für dessen Bestehen das natürliche Gleichgewicht erhalten werden muss, das Ökosystem der Flüsse Krka und Cikola. Mit seinen sieben Travertinwasserfällen: Miljacka slap, Roskin slap, Skradinskia buka ist der Nationalpark Krka einer der ungewöhnlichsten und schönsten Landschaften Kroatiens welche jeder Besucher als eine der beeindruckendsten Naturschönheiten in sich tragen wird.

Der NP Krka mit seiner reichen kulturell-historischen Erbe erzählt eine Geschichte von längst vergangenen Zeiten. Ozidjana pecina ist durch seine Funde Zeuge der Präsenz primitiver Kulturen auf dem Gebiet des Nationalparks ab dem Jahr 5000 v. Chr. Die Überreste eines römischen Lagers und Amphitheaters, fünft mittelalterliche Festungen, dreißig Mühlen, Franziskanerkloster Majka od Milosti und die Kirche Gospe Visovacke auf der Insel Visovac, Manastir Sv. Arhandjela na Carigradskoj dragi und die Wasserkraft "Krka" bezeugen dass die natürliche Schönheit Krkas schon immer die Menschen angezogen hat.


National park Kornati

Im Zentrum der kroatischen Adria liegt eine separate und durch Vieles besondere Inselgruppe genannt Kornati. Die einzigartige Vereinigung von 150 verstreuten Inseln, Inselchen und Klippen ist die blaugrüne Ecke der Adria in der das indigofarbene Meer durch den Kontrast zu dem weißgrauen Steingarten der Inseln und Inselchen noch mehr zur Geltung kommt. Eine der denk würdigsten Naturereignisse auf den Kornaten sind die Klippen der Insel Donjih Krnata, welche zum offenen Meer schauen. Die Klippen nennen sich seit Denkzeiten Kronen (kruna-corona) daher kommt wahrscheinlich auch der Name Kornati.

Die unter Wasser fortlaufenden Extensionen dieser Klippen bringen bis zu 100 Meter Wassertiefe. Die Welt des kornatischen Meeresbodens enthüllt manch andere erstaunliche Geschichten, während der unglaubliche Bund der Natur und des Menschen der im NP Kornati erwiesener Weise schon seit tausenden von Jahren besteht, und welcher sich unter anderem immer in bescheidenen aber gemütlichen Bauten widerspiegelt (Ports, Wohnungen, Trockenmauern, Oliven-gärten, kleine Anlegeplätze, Festungen, Kastells, Kirchen, Salzwerken, Ruinen u.s.w.) sind noch zusätzlich ein kostbarer Schmuck des Gebietes NP "Kornati" welcher schon seit andere Gedenken die Aufmerksamkeit zahlreicher Seemänner, Taucher, Bergsteiger, Ausflügler und weiterer Liebhaber der Natur und dessen was die Natur zu bieten hat, anzieht. "Am letzten Tag der Entstehung wünschte Gott sein Werk zu krönen und erschuf die Kornaten aus Tränen, Sternen und Atem" (George Bernard Shaw).